Dachstuhlbrand Leitersweiler
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Dachstuhlbrand in Leitersweiler am 21.03.2010


(c) Stefan Grevener

Leitersweiler. Dachstuhlbrand eines Mehrfamilienhauses war das Einsatzstichwort am frühen Sonntagmorgen dem 21.03 um 01:43Uhr für die Feuerwehr der Kreisstadt St.Wendel. Anrufer meldeten über Notruf den Brand an die Kreiseinsatzzentrale St.Wendel. Sofort wurden die Löschbezirke Leitersweiler, Hoof, Osterbrücken, Mittleres Ostertal und die Kernstadt alarmiert. Nach eintreffen der ersten Einheiten der Feuerwehr in der Straße “Am Hahn“ stand bereits der rückwärtige Teil der Dachfläche in Flammen. Durch die Einsatzleitung wurde dann veranlasst, dass wegen der Stromversorgung auf dem Dach durch den Energieversorger umgehend eine Abschaltung der betroffenen Leitungen erfolgen muss. Durch die Stromleitungen wurde wegen der Gefahr eines elektrischen Schlages, bei Berührung mit Wasser der Einsatz der Drehleiter aus St.Wendel nahezu unmöglich. Atemschutzgeräteträger bekämpften derweil den Brand im ersten und zweiten Obergeschoss welcher sich mittlerweile in das innere des Gebäudes ausbreitete. Wegen der schlechten Wasserversorgung in der Nebenstraße musste auch der Löschbezirk Oberlinxweiler mit einem Schlauchwagen, welcher 2000 Meter beinhaltet,  und dem Tanklöschfahrzeug anrücken. Im innern des Gebäudes kämpften zu diesem Zeitpunkt die Einsatzkräfte sich mit Kettensägen an den Brandherd im zweiten Obergeschoss vor. Dies war die einzige Möglichkeit an die brennende Dachfläche zu gelangen, da zu dieser Zeit immer noch die Gefahr durch die Stromleitungen gegeben war. So konnte der Brand auch unter Kontrolle gehalten werden. Nach dem eine Abschaltung der Energieversorgung erfolgt war, wurde umgehend mit einem gezielten Angriff von innen und außen das Feuer gelöscht. Über Leitern und die Drehleiter, sowie dem Innenangriff konnten so bis ca. 07:00Uhr alle Glutnester bekämpft werden. Insgesamt waren sechs Löschbezirke mit Rund 80 Einsatzkräften der Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes wie der organisatorische Leiter Rettungsdienst und der stellvertretende Brandinspekteur des Landkreises fünf Stunden im Einsatz. Durch den Brand wurden zwei der drei Wohnung unbewohnbar. Ein Bewohner wurde leicht verletzt und die Brandursache ist noch zu diesem Zeitpunkt unklar. ©SGR


 
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